Für alle Entdeckungsfreudigen und Italien-geht-gar-nicht-Reisenden, die genug vom ewigen Kampfsonnenbräunen an der Costa Brava haben und der Langeweile in den Ferien keine Chance mehr geben wollen.
Istanbul ist wohl die pulsierendste und hippste Stadt zwischen Orient und Okzident. Laut einiger Szene-Magazine momentan sogar Nummer 1 der Welt. Die Stadt am Bosporus ist eine unerschöpfliche Quelle für Kreative und Querdenker und hat für so ziemlich jeden Geschmack etwas zu bieten. Im Stadtteil Beyoglu zum Beispiel, steht man vor der Qual der Wahl. Ungefähr 800 Restaurants und 400 Clubs drängen sich auf die gerade mal 2,5 Kilometern lange Istiklal Caddesi. Hier trifft sich – nach einem Filmreifen Sonnenuntergang hinter den Prinzeninseln – ganz Istanbul um den Freuden des Lebens zu frönen, was nicht selten bis sieben Uhr morgens andauert. Dann beginnt allmählich der Schichtwechsel in den Bars und wem die Beats vom Vorabend noch immer in den Ohren dröhnen, der wird jetzt mit einem wohlklingenden “Günaydin” – Guten Morgen, ins Leben zurückgeholt. Nach einem “Menemem” – dem türkischen Rührei und einem Glas “Cay” lädt sich die verloren geglaubte Energie wieder vollends auf und auch der schlimmste Morgenmuffel erfreut sich nun dem Anblick der Strassenhändler, die ihre Waren liebevoll zu kleinen Kunstwerken auftürmen.



